In der Welpenspielstunde werden erste Kommandos, das richtige Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier, sowie auch der Umgang mit Alltagssituationen erlernt.
Die ersten vier Lebensmonate sind für junge Hunde eine ganz entscheidende Zeit. Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, das sich das Gehirn eines Hundes bis zur 22. Lebenswoche fertig entwickelt hat. Was der Welpe während dieser Zeit erlebt, prägt sich sehr genau bei ihm ein. Sein späteres Verhalten gegenüber Mensch und Tier, sowie die Reaktion auf unterschiedliche Umweltreize, wird genau durch diese Prägung bestimmt und gelenkt.
In dieser Phase lernen Welpen zudem im Spiel mit ihren gleichaltrigen Artgenossen die Kommunikation unter Hunden, die leichten Unterschiede in der Körpersprache verschiedener Rassen und die Beißhemmung. Dies sind wichtige Vorraussetzungen für den Umgang miteinander. Im Bezug auf den Menschen können in dieser Phase Dinge wie Stubenreinheit, Verhindern des Anspringens und das richtige Spiel trainiert werden.
In der Welpenspielstunde erhalten die Welpen und deren Besitzer folgende Lernmöglichkeiten:
- Sozialisierung und erste Erfahrungen mit gleichartigen Artgenossen
- spielerisches Erlernen von Verständigung und Verhaltensregeln gegenüber gleichaltrigen Artgenossen
- vertrauensvolle Beziehung Hund/Mensch aufbauen und festigen
- geistige und körperliche Anregung der Welpen
- spielerisches Kennenlernen erster Grundkommandos
- Erlernen der Körpersprache Hund/Mensch
- nützliche Tipps in Sachen Ernährung, Pflege, Erziehung zu erhalten
- und eine Menge Spaß für Hund und Halter.
Welpen sollten daher während dieser ersten Monate reich an Umweltreizen trainiert, und sehr gut sozialisiert werden. Nur dann werden sie unerschrocken, neugierig, und aggressionsfrei allem Neuen gegenüber sein.
Eine Welpenspielstunde ist sinnvoll für Hunde im Alter von 8 bis ca. 18 Wochen.